Familie Hollenstein

Hier berichtet Familie Hollenstein aus Brasilien.

Unsere Missionsgesellschaft
http://www.sam-global.org

Werdegang in Stichworten

Martin: Obwohl ich in einem stark religiösen Heim aufgewachsen bin, suchte ich jahrelang nach innerem Frieden. Ich versuchte es mit Sport, Vergnügen, Religiösen-Spiritistischen Gruppen etc. Die Antwort fand ich schliesslich durch ein Büchlein, das Römer 5. Vers 1 zitierte: „Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.“ Ein Jahr später fand ich in einer Evangelischen Gemeinde in Zürich mein geistliches Zuhause. Der Ruf für eine Ausbildung zum vollzeitlichen Dienst, gab mir der Herr in einer meiner schwierigsten Phasen meines Lebens: Den Beruf aus gesundheitlichen Gründen aufgeben, zu Hause ernsthafte Schwierigkeiten wegen meiner Bekehrung, die psychischen Probleme meiner Schwester, suchte ich im Gebet um Hilfe. Die Antwort kam durch Jes. 6, 8: „Wen soll ich senden,... sende mich!“ Nach Abschluss der Bibelschule arbeitete ich drei Jahre in der FEG Heerbrugg. Von der Gemeindeleitung bestätigt, kam dort die Berufung für die Strassenkinderarbeit in Brasilien.

Cornelia: Aufgewachsen in einem christlichen Elternhaus, bekehrte ich mich als Kind in einem Kinderlager. Während der 3-jährigen Bibelschule in Walzenhausen, war es mir ein Anliegen, Gottes Willen für mein Leben zu erkennen. An einem Gebetsabend bei dem der Jesus Film gezeigt wurde, sprach Gott ganz deutlich zu mir, bei der Stelle wo Jesus zu den Jüngern sagte: „Geht hin in alle Welt...!“ In diesem Moment wusste ich, da bin ich gemeint. Durch intensive Gebetszeiten und einen Missionseinsatz in Brasilien, bestätigte mir Gott in kleinen Schritten, dass der Weg nach Brasilien gehen sollte. Nach unserer Hochzeit bewarben wir uns bei der SAM (Schweizerische Allianz Mission) für eine Arbeit unter den Strassenkindern in Brasilien.

Ziele und Arbeitsbereich von Martin + Cornelia

Unser Ziel ist es, in Brasilien Strassenkindern zu helfen. Ersten Erfahrungen machten wir in einem brasilianischen Projekt (PROMIC). Seit 8 Jahren arbeiten wir in Belém wo es ca. 3'500 Strassenkinder gibt. 3 Jahre halfen wir im Aufbau einer Arbeit für Strassenmädchen (ARCA) mit und heute von den brasilianischen Autoritäten anerkannt und geschätzt wird. Die SAM hat dieses Projekt ende 2001 abgegeben.

In Partnerschaft mit brasilianischen Christen halfen wir im Juni 02 Pro VIDA zu gründen mit dem Ziel, benachteiligten Kindern und Jugendlichen - auf der Strasse, in Slums und Gefängnissen - zu einen menschenwürdigen Leben zu verhelfen und nach Möglichkeiten in die Familien, Kirche und Gesellschaft zu integrieren. Pro VIDA ist in 5 Teilprojekte unterteilt: Prävention, Familienbetreuung, Strassenarbeit, Gefängniseinsätze und Jugendheime.

Neben der Arbeit auf der Strasse und mit den Familien gehörten die letzten 4 Jahre die Heimleitung und die Co-Leitung des Projektes zu unseren Verantwortungen; Durch regelm. Kontakt auf der Strasse, versuchen wir das Vertrauen der Kinder zu gewinnen und für ein anderes Leben zu begeistern, fern vom alten Umfeld, Sucht, Gewalt, Prostitution und Misere. Als Christen zeigen wir ihnen und den Familien Alternativen auf und sind ihnen behilflich beim Aufbau einer neuen Lebensgrundlage und hoffnungsvollen Zukunft. Im Burschenheim Girassol sind 12 Jungs für ein ganzheitliches, 2-jähriges Therapieprogramm. Durch die 30 Mitarbeiter und ca 40 Freiwilligen werden monatlich ca 530 Kinder und Jugendliche betreut.



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